Neue Nachrichten Kunefke-Konefke

18-01-2012 19:01 von Helmut Kunefke (Kommentare: 0)

Benutzer-Management der Domain überarbeitet

Lange Zeit fristete das Benutzermanagement ein "gemischtes" Dasein, einige Links und Formulare funktionierten, andere nicht etc. Nun habe ich versucht, da ein einheitliches Bild und Vorgehen hineinzubringen...

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26-09-2011 21:09 von Helmut Kunefke (Kommentare: 0)

SubWebseite Wobeser-Missow zur Zeit in Arbeit

SubWebseite Wobeser-Missow zur Zeit in Arbeit - es geht voran !

16-07-2011 12:07 von Helmut Kunefke (Kommentare: 0)

Website "Heimat-Genealogie-Stolp.de" wird teilw. integriert

Die in absehbarer Zeit zu schließende Seite: "Heimat-Genealogie-Stolp.de" wird nun hier im wesentlichen integriert

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19-02-2008 14:02 von Helmut Kunefke (Kommentare: 0)

Geburtstage

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Fruktose-Intoleranz oder Fruchtzucker-Unverträglichkeit

Warum gerade Fruchtzucker(-unverträglichkeit)?

Sie kennen doch sicherlich den Spruch: "Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen, jede Erbse einen Knall". Aber auch Kohl und Zwiebeln können ihren Spaß haben - wenn sie Sturm im Darm veranstalten

Haben Sie aber auch schon einmal besonders schmerzhafte Blähungen gehabt oder leiden an Durchfall, Verstopfung, Depressionen oder Schlaflosigkeit......l?

dann könnte leider auch eine Fruchtzucker-Unverträglichkeit oder Fruktose (Fructose)-Intoleranz (kurz FI ) dahinter stecken! - damit ist der Spaß vom Sturm endgültig vorbei.
Denn das heißt dann, Ihr Darm ist nicht (mehr) in der Lage, die Fruktose aufzunehmen und an das Blut abzugeben. Die Fruktose passiert infolgedessen den gesamten Dünndarm und gelangt in den Dickdarm (wo sie im Normalfall nicht hingehört). Dort beginnt dann ein kleines "Gewitter", denn die Dickdarmbakterien nehmen sich den Fruchtzucker vor und spalten ihn in diverse Gase auf, die sich dann rasant ausbreiten. Im schlimmsten Fall sogar aufgrund des hohen Drucks bis zurück in den Dünndarm, indem die natürliche Sperre bzw. Einbahnstrasse mit Gewalt geöffnet wird, das merken Sie u.U. rechts unten im Leisten, dort wo auch der Blinddarm sitzt.
Horrorvorstellungen, leider nein, oft traurige Wirklichkeit. Und oftmals eine vom Arzt leider verkannte Darmstörung, die meist mit "Reizdarmsyndrom" verwechselt wird.

Hierzu müssen an dieser Stelle einige erklärende Passagen eingebaut werden, die noch fehlen..... 
Sie ahnen aber schon, es jetzt darum geht, nicht mehr um den Brei herum zu reden, sondern auf den Punkt zu kommen.
Bitte aber noch um etwas Geduld.........

 

Dazu sollte man wissen, welche Zuckerarten es gibt und welche an diesem Phänomen beteiligt sind und warum?

I. Der weisse Haushaltszucker ist eigentlich ein Produkt aus 2 Zuckerarten
   a) 50 % Traubenzucker (Glukose)
   b) 50 % Fruchtzucker (Fruktose)

Während der Traubenzucker sofort ins Blut geht (wichtig für Diabetiker), braucht der Fruchtzucker dazu länger, weil er im Darm erst noch aufgespalten werden muss. Dieser Prozess ist aber bei Betroffenen mit Fruktose-Intoleranz (FI) gestört. Deshalb wird der Zucker weiter transportiert bis in den Dickdarm, wo er auf die Dickdarmbakterien trifft. Als Folge spürt man dann Blähungen u. z.T. auch Bauchschmerzen, die erheblich sein können.

Während der Fruchtzucker eigentlich für Diabetiker nicht sofort für einen hohen Blutzucker sorgt, ist er für Betroffene mit FI sehr unangenehm und muß gemieden werden:
Was aber, wenn der Betroffene zudem auch noch Diabetiker ist, was nicht selten vorkommt, dann wird die Auswahl bei dem Essbaren zur Qual - nach dem Motto: fast nichts mehr geht mehr.
Zudem werden von den Lebensmittelherstellern eine Menge Produkte im Supermarkt speziell für Diabetiker angeboten, die natürlich alle nur den Fruchtzucker beinhalten und die Lebensmittelindustrie freut sich über den zusätzlich Absatz.
Ähnliche Auswahlprobleme hat man beim Bäcker oder dort, wo es Süßes gibt. Dazu zählen auch und vor allem die süßen Früchte, aber auch bestimmte Gemüsesorten - wie Paprika.

diese Seite muß noch überarbeitet werden !!!

Mehr dazu später....

Was ist organisch gesehen eine "Fruktose-Intoleranz" ?

Wie beim Diabetes gibt es auch bei der Fruktose-Intoleranz zwei grundsätzlich unterschiedliche Varianten !

1. Heretitäre Fruktose-Intoleranz (HFI) oder Fruktosämie
   Es ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung und beruht auf einem Enzym**-Defekt der Fruktose-1-PhosphatAldolase (Vorkommen ca. 1:20 000)
   Folgewirkung:
   Anreicherung von Fruktose-1-Phospat in der Darmwand, Leber und den Nieren, was zu einer erheblichen
   Schädigung dieser Organe führen kann. Somit besteht unter Lebensgefahr ein absolutes Verbot von Fruchtzucker.
Diese Form der Fruktose-Intoleranz wird auf dieser Seite nicht weiter ausgeführt (bitte nutzen Sie andere Informationsquellen).
.
Enzyme** sind Eiweißmoleküle, die chemische Reaktionen beschleunigen (Katalysator-Funktion)
.

2. Intestinale Fruktose-Intoleranz oder Fruktosemalabsorption
   Hierbei handelt es sich nicht direkt um einen organischen Defekt wie in 1. ,
   sondern um einen Defekt oder verringerte Aktivität des Fruktosetransporters GLUT5
   Folgewirkung:
   Gestörte, bzw. teilweise verringerte Aufnahme von Fruktose aus dem Darm über die Darmzellen ins Blut
Diese Form der Fruktose-Intoleranz wird weiter Gegenstand dieser Seite sein. !

Wirkungen von Fruchtzucker auf den Betroffenen mit Fruktosemalabsorption

Was steckt nun hinter dieser Fruktose-Intoleranz?
Wenn im Dünndarm die Aminosäure (Eiweißbildner) Tryptophan bei einem Betroffenen dieser Fruktose-Intoleranz auf die vom Darm nicht resorbierbare Fruktose trifft, kommt es zu einer Komplexbildung beider Stoffe im Darm. Die Ursache ist ein defektes Glukose-Transportsystem GLUT5, welches für die Aufnahme der Fruktose aus dem Darm in die Blutbahn sorgen sollte. Die Folge ist:
a) die Fruktose wandert weiter im Dünndarm und trifft sowohl im Dünndarm, als vor allem dann im Dickdarm auf verschiedene Bakterienstämme, die mit der Zersetzung der Fruktose beginnen, mit der Folgewirkung, daß dann eine Menge Gase enstehen (z.B. Wasserstoff, Kohlendioxid u.a.). Die führen unmittelbar zu Blähungen im Darm, die für den Betroffenen eine erhebliche Belastung darstellen.
b) da durch die Komplexbildung von Fruktose und Tryptophan diese gebunden wird, steht sie nicht mehr oder überwiegend nicht mehr zur Bildung des Hormons Serotonin zur Verfügung. Die Folge ist, daß dem Gehirn nur geringe Mengen Serotonin zur Verfügung stehen und dieses nicht mehr imstande ist, seine vielfachen Aufgaben richtig zu steuern. Somit ist eine Depression so gut wie vorprogrammiert, das wird dann auf der anderen Seite (a) noch unterstützt durch die belastende Gasbildung.
Aus beiden Kriterium erwachsen eine Reihe von körperlichen Problemen, die unten in einer Tafel dargestellt werden.
.

Fruktose -->> Fruktose-Intoleranz
Malabsorbtion
-->> hohe Intestinale
Konzentration
von Fruktose (im Darm)
    Aminosäure
Tryptophan
         
         
----- --------------------- ->>> Nach Mallard:
TRP-FRU-Komplex
im Intestinaltrakt
(Darm)
<<<----- ------------------------
        ↓                         ↓      
    Darmbakterien ←←← ↓                         ↓ →→→ verhinderte
Resorption
 
           
    Gase
H2, CO2
      Tryptophanmangel  
           
    gastrointestinale
Störung
Blähungen, Diarrhoe
      Serotoninmangel
(Glückshormon)
 
           
    psychosche
Belastung
→→→ Neigung zu
Depressionen
←←← ←←←←←  

Begleiterscheinung d. Fruktose-Intoleranz (FI)

Die Grafik im vorigen Bild zeigt die beiden "Hauptangriffsrichtungen" der Fruktose-Intoleranz (FI):
.
1. Gasbildung im gesamten Darm

  • Blähungen, Bauchgeräusche, Rumoren, Luftabgänge
  • Durchfall, Verstopfungen (in Abhängigkeit der vorh. Darmbakterien)
  • Verdauungsbeschwerden, Übelkeit nach Mahlzeiten
  • Depressionen werden bei fehlender Gegenwehr Vorschub geleistet

2. durch (teilweisen) Ausfall der Aminosäure Tryptophan wird die Hormonproduktion des Serotonin (Glückshormon) gestört, dadurch ebenfalls die davon abhängige Produktion des Hormons Melatonin (bestimmt den Ablauf der inneren Uhr) ebenfalls.
Das Gehirn benötigt die Hormone dringend für die Denkarbeit (ständiges Auf- und Abbauen der Synapsen-Verbindungen) und das Vegetative Nervensystem (autonome Steuerung der Körperfunktionen). Dabei wirkt das Serotonin gegenüber dem Aktivierungshormon Kortisol ausgleichend, das Fehlen des Serotonins bewirkt eine Steigerung der Streßsituation im Gehirn.
.
In der weiteren Folge können dann weitere Funktionen des Körpers gestört werden/sein:

  • Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung (d. Melatoninmangel)
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Schwindel, Kopfschmerzen
  • Niedergeschlagenheit, Depressionen
  • Infektanfälligkeit
  • Heißhunger auf Süßes

 

Zuckerarten: Traubenzucker - Fruchtzucker - Haushaltszucker

Aus früheren Zeiten kannte man im Haushalt nur eine Zuckersorte, deshalb heißt diese auch heute noch "Haushaltszucker". Weil dieser aber inzwischen wegen seiner nicht erwünschten Wirkungen bzw. vor wegen des Diabetes in Verruf geraten ist, wurde die Zuckerindustrie erfinderisch - es wurden gleiche Wirkungen mit anderen Zuckerarten erfunden und so fand man im Inhaltsverzeichnis oft nur versteckte Hinweise auf Zucker.
Wer hätte das gedacht.....

"Unser geliebter Haushaltszucker" - ein Mix aus Traubenzucker und Fruchtzucker !

 

Die enthaltenen Elemente in der Strukturformel:

C= Carbonat (Kohlenstoff)

O= Oxigenium (Sauerstoff)

H= Hydrogenium (Wasserstoff)

-------------------------------------

Die Fruktose ist bei der Intoleranz die zu vermeidende Komponente, die natürlich auch im Haushaltszucker zu 50% vorkommt. Allerdings ist dieser zunächst nicht so kritisch, da der Traubenzucker bei der FI ausgleichend wirkt. Der allerdings steht auf der roten Liste bei den Diabetikern.

Wo wird Fruchtzucker heute eingesetzt?

  • Süßwaren aller Art
  • Haushaltszucker
  • Schokoladen
  • Diabetikerprodukte, weil Fruchtzucker im Darm langsamer abgebaut wird, aber nicht bei gleichzeitiger FI
  • Nuß-Nougat-Creme
  • Speiseeis (viele Sorten)
  • Tomatenketchup
  • Tomatenmark
  • Dressings, Grillsoßen
  • Medikamente
  • Honig, Sirupe, Dicksäfte
  • Probiotische Drinks

Zuckerarten, in denen Fruchtzucker vorkommt

Weil Fruchtzucker oft in versteckter Form als Zweifach- oder Mehrfachzucker (Di- oder Polysaccaride) vorkommt oder als Zuckeralkohol - hier einige Beispiele:

Bezeichnung Mono-Saccaride
Einfach-Zucker
Di-Saccaride
Zweifachzucker
Poly-Saccaride
Mehrfachzucker
Zucker-
Alkohole
Fruchtzucker, Fruktose Einfachzucker       
Invertzucker   Gemisch aus
Fruktose und Glukose
   
Saccarose   Disacharid aus Glucose und Fruktose (in Rübenzucker;
Rohrzucker, Kochzucker)
   
Honig   Gemisch aus gleichen Teilen 
Fruktose(27 bis 44 %) und Glukose .
   
Isoglucose:
(auch „Glucose-Fructosesirup
  durch Stärkeabbau gewonnenes Produkt, das zu ca. 51 % Glucose i. TS und 42% Fructose i.TS besteht    
Sirupe und
Dicksäfte
    Apfel-, Birnen-, Agavendicksaft, Zuckerrübensirup, Ahornsirup  
Maissirup        
Raffinose,
Stayose
    Zucker aus Galactose,
Glucose und Fruktose
 
Stachyose     Vierfachzucker, in Sojabohnen enthalten  
Inulin     Zucker aus Fructose (Topinmbur,
Artischocke und anderen Gemüsen)
 
Sorbitol       Alkoholform der Fruktose, Zuckerersatzstoff, der in Diätprodukten
vorkommt
Vorsicht auch bei       Sorbit E420, Mannit E421,
Xylit E967, Isomalt E953,
Laktit E966, Maltit E965

Besondere Vorsicht bei Zuckeralkohol(en)

Zuckeralkohole sind vom Laien besonders schwer durchschaubar, werden aber von der Industrie besonders gern eingesetzt - oft mit dem Argument: "kein Zucker enthalten":

Darunter fällt besonders Sorbit - > Sorbit-Unverträglichkeit:
zu finden in:

  • Diabetiker-Produkte (nur zum Verzehr geeignet, wenn keine Fruktose- oder Sorbit-Intoleranz vorliegt, leider aber doch oft der Fall !)
  • "zuckerreduzierte" Lebensmittel
  • Frucht-Konfitüre (fehlt in kaum einer Marmelade !)
  • zahnfreundliche Bonbons, Kaugummis etc.

Auch in Gemüse viel Fruchtzucker enthalten

Insbesondere in den Gemüsesorten:

  • Tompinambur
  • Artischocken
  • Zwiebeln
  • Kolrabi
  • Sojasprossen
  • Kürbis
  • Rotkohl
  • Bohnen
  • Roter Paprika

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