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Besitzrechte an Wobeser:
1252 gehörte das Dorf Wobeser einem Tetzlaff Wobeser
1527 werden im Lehnsbrief Jakob, Jürgen, Paul, Woyschlaff und Merten Gebrüder Wobeser mit Wobeser und "Müssow" belehnt.
1533 erhielt im Erbvergleich der Brüder Jürgen Wobeser das Dorf Wobeser und "das wüste Feld Müssow".
1575 wurde sein Nachfolger Woyschlaff Wobeser damit belehnt.
1628 hatte nach der Matrikel Jürgen und Martin je die Hälfte von Wobeser.
Die Hälfte des Martin Wobeser kam mit seiner Tochter an Henning von Puttkamer, dessen Wittwe sie noch 1655 versteuerte. Von ihr kam diese Hälfte vor 1689 an ihren ältesten Sohn Henning Brand von Puttkamer. Die andere Hälfte des Jürgen Wobeser vererbte sich auf Georg Jacob. Der erste Anteil wurde zu Anfang des 18. Jahrhunderts eingelöst.
1717 waren Oswald von Wobeser und die Wittwe des Jacob Eggard von Wobeser Besitzer des Dorfes.
1745 erbten die drei Söhne des ersten ganz Wobeser.
nach 1764 war Georg Henning von Wobeser nach dem Tode seiner beiden Brüder alleiniger Besitzer des Dorfes. Nach seinem Tode erhielt es der Landrat Balthasar von Wobeser.
1797 erhielt im Erbvergleich d. einzige Sohn Ludwig Benjamin von Wobeser das Gut nebst Missow für 15600 Rtlr.
1801 verkaufte er das Gut für 17000 Rtlr. an Anton Ludwig von Puttkamer.
1810 überließ dieser den Besitz seinem Schwager Franz Ernst von Puttkamer, der ihn 1835 allodifizieren ließ.
1847 verkaufte seine Wittwe Missow und überließ Wobeser zu gleicher Zeit ihrem fünften Sohn Ernst von Puttkamer, der 1856 Missow zurückkaufte.
1876 verlor Ernst von Puttkamer seinen gesamten Grundbesitz
1892 war Wobeser im Besitz von Fritz Rieck. Das Restgut erwarb der Amtsrat Hans Krüger in Gr. Silkow, der es seinem Sohn Gerhard Krüger (letzter Besitzer vor 1945) hinterließ.
Sonstiges
Wobeser gehörte zuletzt zum Standesamt Gumenz
Besitzrechte an Missow:
Missow war immer ein Bestandteil von Wobeser. Seine Geschichte hängt mit dem Stammsitz der Wobers zusammen.
1782 berichtet das Landbuch: "ein Ackerwerk als eigenes Gut betrachtet"
1796 heißt es aber wieder: Wobeser und Missow ein Gut, Missow wird als Vorwerk betrachtet.
bis 1876 hängt die Besitzgeschichte von Missow mit Wobeser zusammen.
1892 war es im Besitz von Gostowski in Stolp, der es an Reinhold Störmer veräußerte. Von ihm erwarb es die Landbank in Berlin zur Aufteilung.
um 1900 wurde das Rittergut Missow in etwa 10 Einheiten parzelliert.
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Wobeser und Missow (zusammengestellt 3.11.96, Klaus-Dieter Kreplin)
1. v.Schulmann
1655
Wobeser: Jürgen v.Wobeser, Henning v.Puttkamers Witwe.
Missow: Jürgen v.Wobeser
2. v.Livonius
1717 Kreis Rummelsburg
Gutsbesitzer Wobeser : Oswald von Wobeser, CammerRaht Jac.Eggerd von Wobeser.
Bauern á 1/2 Lh. 1 Christian Zsoldan 2 Hanß Zsopke 3 Gerloncke Zsoldan 4 Hanß Bück 5 David Gatz 6 Christoph Brünke 7 Michel Stüver 8 Jochim Steingräber 9 Jacob Kutsche
Gutsbesitzer Missow: Ewald von Wobeser, CammerRaht Jacob Eggert von Wobeser.
Bauern á 1/2 Lh. 1 Michel Soldan 2 Michel Ferckel 3 Hanß Stüver 4 Christian Schnase
Cossäth Jacob Konns
3. Klempin-Kratz, Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft
1628
Jurgen Wobeser, zu Wobeser 12 H. 2 C. 1 M. 1 Sff. 1 Kn. Marten Wobeser zu Wobeser 12 H. 2 C. 1 Kr. 1 Sff.
(H = Hackenhuffen, C = Cossaten oder Caten, ½ hakenhufe, M = Muller, Sff = Schäffer, Kr = Krug, Kn = Schäffer Knecht Item Hammel Knecht)
1755
Oswalds von Wobeser Erben [Wobeser, Missow] Söhne. a. Jacob Franz, 51 J., Capit. bei einem Schles. Garn.-Rgt. b. Oswald Friedrich, 39 J., Rittmeister bei Bredow
1804
Anton Ludwig von Puttkamer, 75 J. [Wobeser u. Missow (8000= ungefäherer Wert in Preuß.Thalern)]
1862
Gustav von Puttkamer [Wobeser (alter Besitz) (Allod., 3700 Morgen, 1851 gek. von der Mutter)]
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